Bußgeldkatalog in Deutschland

Wofür man Bußgelder zahlen und mit Punkten in Flensburg rechnen muss.

Wir zeigen nachfolgend, wie Sie ungewollte Kosten durch Bußgelder, Punkte in Flensburg oder gar den Entzug des Führerscheins und damit ein zeitweiliges Fahrverbot vermeiden können.

Bußgelder in Deutschland

Selbstverständlich ist es am einfachsten, Bußgelder zu vermeiden, wenn Sie sich generell an die in Deutschland geltenden Gesetze und Vorschriften im Straßenverkehr halten. Darunter fallen zum Beispiel folgende Punkte:

  • Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten
    • Wenn nicht anders angegeben, gilt 50 km/h innerorts, 100 km/h außerorts auf Landstraßen.
    • Darüber hinaus gelten ausgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzungen.
  • Telefonieren am Steuer nur mit Freisprechanlage (Hände weg vom Handy!)
  • keine roten Ampeln überfahren
  • Verkehrsschilder beachten (z. B. Vorfahrtsregelung, Stopschilder, Einbahnstraßen, Halte- und Parkverbot, Überholverbot)
  • rechts vor links beachten, wenn keine Ampeln oder Verkehrsschilder die Vorfahrtssituation regeln
  • kein Alkohol am Steuer (0,5 Promille-Grenze)
  • unter Drogeneinfluss nicht Autofahren
  • im Falle eines Unfalls: keine Fahrerflucht begehen
  • keine Autorennen fahren

Darüber hinaus gilt:

  • Fahren Sie rücksichtsvoll und vorausschauend.
  • Beachten Sie den Sicherheitsabstand (nicht drängeln).
  • Vermeiden Sie gefährdende Manöver mit dem Fahrzeug.
  • Vermeiden Sie es, andere Verkehrsteilnehmer zu provozieren (z. B. durch beleidigende Gesten, Einsatz von Hupe und Lichthupe beim Drängeln).
  • Sichern Sie die Ladung Ihres Fahrzeugs und halten Sie das zulässige Gesamtgewicht ein.
  • Beachten Sie das Rechtsfahrgebot.
  • Bilden Sie bei Stau eine Rettungsgasse.

Worum Sie sich im Mietwagen von VW FS | Rent-a-Car nicht kümmern müssen, da Ihre Autovermietung für die gesetzliche korrekte Ausstattung des Fahrzeugs sorgt, sind beispielsweise Winterreifenpflicht oder das Vorhandensein von Warnwesten, Warndreieck und Verbandskasten.

Ich wurde mit dem Mietwagen geblitzt. Muss ich das Bußgeld bezahlen?

Wenn Sie als Fahrer eines Mietwagens zu schnell fahren und geblitzt werden, müssen Sie die Kosten dafür tragen. Die Bußgeldforderung kann Ihnen ohne Probleme zugestellt werden, da man Sie aufgrund des von Ihnen unterschriebenen Mietvertrags für den betreffenden Zeitpunkt als Fahrer identifizieren kann.

Punkte in Flensburg gibt es innerorts und außerorts für Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 21 km/h. Ein Fahrverbot gibt es, wenn Sie zweimal innerhalb eines Jahres ein Bußgeld für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h erhalten. Liegt die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts bei 31-40 km/h oder außerorts bei 41-50 km/h, so reicht ein einmaliger Verstoß für ein einmonatiges Fahrverbot.

Eine genaue Auflistung der Höhe der Bußgelder, der Anzahl der Punkte in Flensburg sowie Angaben zum Fahrverbot finden Sie im Internet auf der Seite des Bußgeldkatalogs.

Ich habe einen Strafzettel fürs falsch Parken bekommen.

Wenn Sie mit dem Mietwagen im Halteverbot stehen oder Ihr Parkschein abgelaufen ist und Sie dafür ein "Knöllchen" bekommen, sind Sie selbstverständlich genauso zur Zahlung verpflichtet, als wäre es Ihr eigenes Fahrzeug.

Zahlen Sie das Bußgeld nicht freiwillig, müssen Sie mit höheren Kosten aufgrund von Bearbeitungsgebühren rechnen. Da Sie laut Mietvertrag zum betreffenden Zeitpunkt Fahrer des Leihwagens waren, kann man Sie entsprechend identifizieren und Ihnen den Strafzettel so zuordnen.

Ich habe das zulässige Gesamtgewicht meines Pkw überschritten. Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?

Wie hoch die Strafe bei einer Übertretung des höchst zulässigen Gesamtgewichts sein kann, kommt auf verschiedene Faktoren an. Der Bußgeldkatalog trennt hier Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über und unter 7,5 Tonnen. Ein Sprinter/Transporter fällt unter diesen Wert.

Der Bußgeldkatalog sieht bei einem solchen Verstoß allerdings eher geringe Strafen vor. Bei einer Überladung von 5 % kommt es zum Beispiel nur zu einer Strafe von 10 Euro. Ab einer Übertretung des zulässigen Gesamtgewichts um mehr als 20 % wird neben dem Bußgeld von 95 Euro auch ein Punkt im Flensburger Register eingetragen. Die höchste Strafe bei diesem Verkehrsdelikt liegt bei 235 Euro und einem Punkt, falls das Fahrzeug mehr als 30 % zu schwer ist. Auf jeden Fall kein Pappenstiel, und Zyniker würden bei dieser Überschreitung wohl von absichtlicher Gesetzesübertretung sprechen.

Sollte sich also der Umstand ergeben, dass das zulässige Gesamtgewicht überschritten wird, so muss vor einer Weiterfahrt sichergestellt sein, dass die zusätzlichen Kilogramm einen anderen Weg des Transports finden. Als überaus unangenehm stellt sich diese Tatsache dann heraus, wenn es sich beim Sprinter/Transporter um einen gemieteten handelt. Dann nämlich darf damit nicht weitergefahren werden, bis das höchst zulässige Gesamtgewicht wieder eingehalten wird.